Aktuelle Meldungen rund um Gebäude, Energie und Nachhaltigkeit
Klimawirkungen von staatlichen Begünstigungen geprüft
21. August 2024
Studie: 35,8 Mrd. Euro staatliche Begünstigungen führen bis 2030 in den Sektoren Energie, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft zu klimaschädlichen Emissionen in Höhe von 156 Mio. t CO2-Äquivalenten. Demgegenüber stehen klimafreundliche Subventionen wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude, die bis 2030 insgesamt 53,6 Mio. t CO2-Äquivalente reduziert. Das zeigen die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie von Öko-Institut und Fraunhofer ISI im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
Fördervolumen stagniert, Nachfrage nach Energieeffizienzprogrammen wächst
14. August 2024
KfW-Halbjahresergebnisse 2024: Die KfW-Bankengruppe meldet für das erste Halbjahr 2024 ein Fördervolumen von 34,7 Mrd. Euro. Dies entspricht dem Niveau der Vorkrisenjahre. Eine gesteigerte Nachfrage erfuhren die Programme für Energieeffizienz und erneuerbare Energien für private Kunden.
Förderbeginn für dritte Antragstellergruppe bekanntgegeben
14. August 2024
Heizungstausch: Wie die KfW am 8. August bekanntgegeben hat, startet am 27. August die Antragstellung für die BEG-Heizungsförderung für Unternehmen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Auch Eigentümer:innen von vermieteten oder nicht selbstgenutzten Einfamilienhäusern können ab 27. August Anträge stellen.
Förderkürzung: Ad-hoc-Handlungen sorgen erneut für Verunsicherung
5. August 2024
Pressemitteilung: Nachdem bereits letzte Woche massive Kürzungen der Energieberatungsförderungen auf der Webseite des Bafa veröffentlicht und kurze Zeit später wieder durch die alten Werte ersetzt wurden, bestätigten sich heute auf Anfrage des GIH beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Änderungen.
Änderung bei der Förderung von Energieberatungen
5. August 2024
BMWK: Angesichts der haushaltspolitischen Gesamtlage und der anhaltend hohen Nachfrage nach geförderten Energieberatungen ist eine Anpassung der Fördersätze und der Zuschusshöhen laut BMWK unerlässlich. Deshalb ist vorgesehen, die Fördersätze ab dem 7. August von bisher 80 Prozent auf 50 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars zu reduzieren und die maximalen Zuschussbeträge pro geförderte Beratung, um 50 Prozent gegenüber den bisherigen maximalen Zuschusshöhen abzusenken. Durch die Absenkung sollen auch in Zukunft möglichst viele Interessierte eine geförderte Energieberatung erhalten und die Programme weitergeführt werden.
Novelle des Baugesetzbuches (BauGB)
1. August 2024
BMWSB: Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Verwaltungs-, Planungs- und Genehmigungsverfahren stark zu beschleunigen. Dadurch können private wie staatliche Investitionen schnell, effizient und zielsicher getätigt werden. Das Baugesetzbuch (BauGB) ist die zentrale rechtliche Grundlage für die Stadtentwicklung in Deutschland. Bundesbauministerin Klara Geywitz sagt dazu: "Ein modernes und zeitgemäßes Baurecht ist ein wesentlicher Faktor zur Beschleunigung und Steigerung der Bauaktivitäten in Deutschland."
Gebäude-Energiewende erfordert soziale Gerechtigkeit
29. Juli 2024
dena: Während die Wohn- und Heizkosten in Deutschland kontinuierlich steigen, sind die Bürgerinnen und Bürger davon unterschiedlich stark betroffen. Eine sozial gerechte Finanzierung der Energiewende im Gebäudebereich ist daher unerlässlich. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) beleuchtet in einem neuen Bericht, wie Klimapolitik und soziale Fragen im Gebäudesektor zusammenhängen.
Mehr Geld für Wärmeplanung gefordert
24. Juli 2024
Deutsche Umwelthilfe: Die langfristige Finanzierung der Wärmewende ist nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nicht gesichert. In sieben Vorschläge beschreibt sie, wie sich das ändern ließe. Demnach sollte das KfW-Programm 432 Energetische Stadtsanierung wieder aufgelegt werden. Das Programm unterstützte bisher die Entwicklung und Umsetzung energetischer Quartierskonzepte, wurde jedoch in diesem Jahr unerwartet eingestellt.
Bundesforschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen
22. Juli 2024
BMWSB: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat Ende Juni Mittel in Höhe von 3,6 Millionen Euro für die weitere Planung und Errichtung eines Bundesforschungszentrums für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen freigegeben. Diese Entscheidung erfolgte nach Vorlage eines Konzeptes durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).
Durchbruch für Gebäudetyp „E“
22. Juli 2024
BMWSB: Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat sich das Ziel gesetzt, den Wohnungsbau einfacher, schneller und effizienter zu machen. Das Planen und Bauen nach dem sogenannten "Gebäudetyp E" birgt hierfür große Potenziale, die mit der BMWSB-"Leitlinie und Prozessempfehlung Gebäudetyp E" und einer Anpassung des Vertragsrechts durch das Bundesjustizministerium bundesweit gefördert werden sollen.
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