
Der Nutzen im Überblick
Die Teilnehmenden erwerben fundiertes und praxisnahes Wissen zur Durchführung des hydraulischen Abgleichs von Heizanlagen in Neubauten und Bestandsgebäuden. Sie lernen, welche Daten erforderlich sind, wie unterschiedliche Verfahren angewendet werden und welche normativen Anforderungen zu beachten sind. Anhand konkreter Vorgehensweisen können sie den hydraulischen Abgleich systematisch planen, berechnen und bewerten – von der Vorwärtsberechnung bei neuen Anlagen bis zur Rückwärtsberechnung und zu alternativen Verfahren bei Bestandsanlagen. Dadurch sind sie in der Lage, den hydraulischen Abgleich fachgerecht umzusetzen, energetische Einsparpotenziale zu erschließen und Anforderungen aus Regelwerken und Förderprogrammen sicher zu erfüllen.
Inhalte
Teil 1 am 04.05.26: Grundlagenwissen zum Hydraulischen Abgleich von Heizanlagen
– VOB/C – DIN 18380 Absatz 3.5.1 / VDI 2073 Blatt 2 / künftige DIN 94679 Teile 1 bis 4
– Hydraulischer Abgleich
– Welche Daten sind erforderlich?
– Arten des Abgleichs – Unterschiede und Einsatzgrenzen
– Vorgehen
– Durchführen des Abgleichs
Teil 2 am 06.05.26: Hydraulischer Abgleich von neu zu errichtenden Heizanlagen
– „Vorwärtsberechnung“
– Ermittlung der Daten
– Bemessung Wärmeübergabe und Verteilsystem
– Abgleich der Wärmeübergabe / Abgleich des Verteilsystems
Teil 3 am 08.05.26: Hydraulischer Abgleich von bestehenden Heizanlagen
– „Rückwärtsberechnung“
– Ermittlung der Daten – zulässige Annahmen
– Erfassung Wärmeübergabe und Verteilsystem
– Besonderheiten Anschluss- und Einbausituation von Heizkörpern
– Besonderheit Fußbodenheizung
– Abgleich der Wärmeübergabe / Abgleich des Verteilsystems
– „Thermischer Abgleich“ – Adaptive Verfahren und Temperaturbasierte
Alternativverfahren gemäß DIN 94679 Teil 4
Ihr Dozent
Herr Dipl.-Ing. Harald Fonfara
Das Seminar richtet sich an alle Energieberatenden, Architekten, Bauleiter, Handwerksbetriebe sowie Anfänger, die in die Thematik einsteigen
Teilnahmezertifikat
Skript und Arbeitsunterlagen werden gestellt.
Online
Beantragte Unterrichtseinheiten für die Eintragung bzw. Verlängerung des Eintrags in der Energie-Effizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes für diese Veranstaltung:
Wohngebäude (WG): 9 Unterrichtseinheiten
Nichtwohngebäude (NWG): 9 Unterrichtseinheiten
Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA): 9 Unterrichtseinheiten
Zur Verlängerung des Listeneintrages müssen alle drei Jahre insgesamt 24 Unterrichtseinheiten nachgewiesen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.