Aktuelle Meldungen rund um Gebäude, Energie und Nachhaltigkeit

GModG-Entwurf: Mehr Klarheit, aber Rückschritte beim Klimaschutz


Mit dem vorliegenden Referentenentwurf für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wird ein erster Aufschlag vorgelegt, der mehr Klarheit in die bisherigen Regulierungen bringt. Der Energieberatendenverband GIH sieht sowohl positive Ansätze als auch kritische Punkte im Hinblick auf die Klimaschutzziele und die praktische Umsetzung.

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GEG: Verschiebung der 65-Prozent-Regel verlängert Unsicherheit


Die voraussichtliche Verschiebung der 65-Prozent-Erneuerbare-Energien-Regel im bisherigen Gebäudeenergiegesetz (GEG) vom 1. Juli 2026 auf den 1. November 2026 verlängert die derzeitige Phase der Unsicherheit im Markt. Hintergrund ist, dass das Gebäudeenergiegesetz/ Modernisierungsgesetz (GModG) noch nicht rechtzeitig finalisiert werden konnte.

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Eingeschränkte Erreichbarkeit


Aufgrund des GIH-Bundeskongresses ist die Geschäftsstelle des Bundesverbands bis einschließlich Freitag, den 8. Mai 2026 nur eingeschränkt erreichbar. Anfragen werden zeitnah nach der Rückkehr bearbeitet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Rekordzubau bei Batteriespeichern


Batteriespeicher-Investitionen in Deutschland erreichen neue Höchststände. Im 1. Quartal 2026 wurden mehr als zwei Gigawattstunden (GWh) neue Speicherkapazität in Betrieb genommen. Der Zubau stationärer Batteriespeicher lag danach rund 67 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von Daten der Bundesnetzagentur durch den Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hervor.

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Wegfall des Heizungsgesetzes verursacht bis zu 7 Mio. Tonnen CO2


Der Wegfall des § 71 Gebäudeenergiegesetz (GEG), des sogenannten Heizungsgesetzes, führt bis zum Jahr 2030 zu Treibhausgas-Mehremissionen in Höhe von 7 Mio. Tonnen CO2 im deutschen Gebäudebestand. Das zeigt eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas H. Holm im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG).

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Solarbranche warnt vor Energiewende-Stopp durch Netzpaket


Die Solarbranche übt scharfe Kritik am Referentenentwurf für das sogenannte „Netzpaket“ aus dem Bundeswirtschaftsministerium, der am gestrigen Abend bekannt wurde. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Carsten Körnig, warnt für den Fall einer Umsetzung: „Große Teile Deutschlands drohen zu Sperrzonen der Energiewende zu werden. Das käme einem faktischen Ausbaustopp für Photovoltaik in großen Teilen Süd-, Nord- und Ostdeutschlands gleich – mit gravierenden Folgen für Klimaschutz und Versorgungssicherheit.“

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BMWE-Maßnahmenpaket Energiepolitik: Gebäudesanierung als Baustein der Versorgungssicherheit fehlt


Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) fordert angesichts des massiven Energiepreisanstiegs infolge des Iran-Krieges, die energetische Gebäudesanierung als Baustein der Versorgungssicherheit in das Maßnahmenpaket Energiepolitik des Bundeswirtschaftsministeriums aufzunehmen.

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Energiesicherheit: Energieeffizienzgesetz verliert Steuerungswirkung


Nachdem die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) bereits vor einer Abschwächung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) gewarnt hatte, legt sie mit ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums wichtige Hinweise nach: Die geplanten Änderungen gehen weit über notwendigen Bürokratieabbau hinaus. Sie drohen, zentrale Steuerungsmechanismen der Energiepolitik systematisch auszuhöhlen und so Deutschland noch stärker abhängig von importierten, teuren und unsicheren Energiequellen zu machen.

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KfW-Programm „Barrierereduzierung“ startet am 8. April 2026


Ab dem 8. April 2026 können wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung in Wohngebäuden beantragt werden.
Gefördert werden z. B. bodengleiche Duschen, der Abbau von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen. Die Zuschüsse betragen bis zu 2.500 Euro, beim Standard „Altersgerechtes Haus“ bis zu 6.250 Euro.
Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.

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Erste Schritte für ein Baugesetzbuch-Upgrade eingeleitet


Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (Baugesetzbuch-Upgrade) in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Der Gesetzentwurf enthält weitreichende Neuerungen im Baugesetzbuch, der Baunutzungsverordnung und dem Raumordnungsgesetz und geht damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.

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GIH in Social Media

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